History - Curlinghalle Küssnacht am Rigi

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Curling Gestern

So ganz eindeutig lässt sich der Ursprung des Curlingspiels heute nicht mehr bestimmen. Ob Holland, ob Schottland, schmunzeln kann alleweil, wer sich mit den Anfängen des Curlings näher befasst. Dies umsomehr, als offenbar  - nebst den Medizinaldoktoren - besonders die geistlichen Herren diesem göttlich - verglichen Spiel-Spass frönten. vergnüglich ist den auch einem Prezessbericht (!) vom 11. Dezember 1938 zu entnehmen, dass John Graham, seines Zeichens immerhin  Bischof im nordschottischen Orkney, den Sonntag wegen Curlens entheiligt haben soll: "He was a curler on the ice on the Sabbath day."

Die Gründung der ersten Curling- Gesellschaft beanspruchte der Kon- ross-Club. Unter dem Richter Skelton und einem Ausschuss von Geschichtsfreunden wurden im Jahre 1818 Studien unter- nommen und dann beschlossen, den Beginn  des Clubs, der auf Loch-leven spielte, in das Jahr 1668 zurückzuführen.
Im 18. Jahrhundert sollen schon 42 Clubs existiert haben, eine Grosszahl davon im Gebiet um Stirling.
Es wird angenommen, dass 1880 in der Schweiz zum ersten Male Curling gespielt wurde. Sicher ist jedoch nur, dass in diesem Jahr zwei Curlingsteine nach St. Moritz kamen, dass der Manager des Kulm Hotels, Caspar Badrutt,  den jungen Kurort St. Moritz mit sportlichen Attraktivitäten bekannt machen wollte und dass der CC St. Moritz wahrscheinlich 1883/84 gegründet wurde und damit der erste Curlingclub in der Schweiz war.


Und heute?

Weltweit lassen sich heute immer mehr Menschen vom "Spiel mit STein und Besen" begeistern. Curling erlebt seit einigen Jahren eine erfreulich positive Entwicklung. Es wird populär und  immer mehr zum Breitenstport - nicht zuletzt dank genügenden, gut ausgebauten Infrastrukturen und vor allem auch dank der Tatsache, dass Curling von jeder Altersstufe, beiderlei Geschlechts gespielt werden kann.

Curling, seit 1992 offiziell  Olympiadisziplin, wird heute weltweit von rund 2 Millionen Menschen gespielt. Im Dachverband, der World Curling-Federation sind seit  1993 über 30 Landesverbände als Mitglieder organisiert. Diese breit abgestützte Struktur ermöglicht es, Curling als Breiten- und Wettkampfsport und besonders auch als Jugendsport zu fördern. In der Schweiz gibt es heute neben all den offenen  Curlingrinks mehr als 40 Hallen und über 210 verschiedene Curling-Clubs.
Neben den traditionellen Curling-Hochburgen Schottland, Kanada, Schweiz, USA, Schweden und Norwegen beginnt diese Sportart auch in Asien, Osteuropa und auf dem Balkan breit Fuss zu fassen.

 
 
Last Update:27.11.2017
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